Meine Trainingsphilosophie

Hunde sind hoch soziale Lebewesen und diese Eigenschaft, welche selbst die Domestikation überlebt hat, mache ich mir bei meinem Training zu Nutze….

Hier geht es nicht um Konditionierung von Kommandos, sondern um ein echtes Miteinander zwischen Mensch und Hund. Social Dog Coaching hat nicht umsonst den Namen bekommen, den es hat. Die Arbeit, oder nein das ist falsch, die richtige Lebenseinstellung zum Hund ist das einzige was nachhaltig funktioniert und das einzige was fair den Hunden gegenüber ist. Das Coaching bei mir ist, wenn man es objektiv betrachtet, eines für den Menschen und seiner Einstellung gegenüber dem Hund. Die Art der Kommunikation, die ich euch für den Umgang mit dem Hund erkläre und zeige, muss euer Hund nicht erst lernen, sondern er bekommt diese quasi mit in die Wurfbox gelegt. Durch den falschen Umgang mit unseren Hunden, den wir leider auch noch viel zu oft vermittelt bekommen, „verlässt“ der Hund einfach nur die Rudelstrukturen, die sich während der Domestikation nicht verändert haben. Infolgedessen trifft er Entscheidungen, die ihn in freier Wildbahn schnell das Leben kosten würden. Das macht uns den Alltag schwerer als nötig und bedeutet enormen Stress für Mensch und Hund.

Hunde kommunizieren in der Regel, abgesehen von Spielaufforderungen, (und mal am Rande erwähnt, gibt es wirkliches Spiel nur unter Hunden, die sich gut kennen) in einer „Lass das“ Kommunikation. Auch das ist etwas, was wir Menschen für uns nutzen können. Oder habt ihr schon mal Hunde gesehen, die einem Artgenossen das Ohr auslutschen, obwohl dieser eben noch aufdringlich war und so richtig Mist gebaut hat? Wir vergleichen das einfach mal mit dem, was wir Menschen gerne und oft tun, wenn unser Hund unhöfliches Verhalten gezeigt hat und er dafür im Nachhinein noch Zuwendung bekommt. Aber ich schweife schon wieder ab… eigentlich könnte ich stundenlang erzählen und erklären, aber dafür gibt es ja die Theorie im Training und die Pausen, während die Hunde über die Gespräche, die wir oder ihr mit ihnen geführt habt, nachdenken.

Kommen wir also mal zum Wesentlichen zurück. Hunde die führen können, also souveräne Hunde, klären ihren Standpunkt über vier Elemente, die da wären:

  • Energieverwaltung
  • Raumverwaltung / Individualdistanz
  • Ressourcenverwaltung
  • Wer bewegt wen

Was genau das für euer Zusammenleben mit dem Hund bedeutet erkläre ich euch im Training. Genauso wie man körpersprachlich mit dem Hund arbeitet, ohne sich groß zu bewegen, aber dennoch nachhaltig. Die Theorie beim Training umfasst einen zeitlich fast identisch lang dauernden Teil, da es so viele Kleinigkeiten gibt, in denen man im Alltag und Zusammenleben mit dem Hund achten muss. Zunächst mag das nach sehr viel Arbeit klingen, aber je mehr man dieses Training als Lebenseinstellung sieht, was es auch eigentlich ist, desto mehr wird euch auffallen, wie einfach ein glückliches und entspanntes Zusammenleben mit eurem Hund sein kann.

Um es zu erwähnen, gehören Korrekturen zu meinem Training dazu, diese beziehen sich allerdings weder auf körperliche Gewalt, verletzende Hilfsmittel oder sonst was, was den Hunden schadet, das ist das Letzte was ich will und vertreten würde. Die Bezeichnung „Korrekturen“ ist hier allerdings auch viel zu hart gewählt, denn im eigentlichen Sinn, sind es wie oben erwähnt Gespräche, die wir mit dem Hund führen. Wir vermitteln den Hunden einfach Grenzen, fair und angemessen daran was sie brauchen, deswegen ist jedes einzelne Training auch so individuell wie man es sich wünscht. Neben den Korrekturen zeigen wir dem Hund aber auch, das wir Menschen ihm ein Schutzversprechen geben und wie man richtig und angemessen bindende Elemente einbaut. Schließlich haben Mensch und Hund ja auch ganz viel angenehme Nähe miteinander verdient!

Dinge wie Leinenführigkeit „erarbeiten“ wir uns übrigens einfach nebenbei. Leinenaggression ist danach in der Regel auch Geschichte und eine zuverlässige Ansprechbarkeit mit einem direkten Rückruf bekommen wir gemeinsam auch schnell hin.

Ihr müsst also in Zukunft nicht wöchentlich zu Kursen rennen, euch dauerhaft mit eurem Hund im Kreis drehen und darauf hoffen, das ihr neben den Kotbeuteln nicht auch die Leckerchen vergessen habt, mir der Hoffnung das diese dem Hund mal wichtiger sind als irgend ein Reiz. Mein Training ist nachhaltig und gar nicht teuer, wenn man bedenkt, wie viel jeder einzelne Kurs kostet und wie viel Zeit und Mühe man da rein stecken muss. Ich kann da aus Erfahrung sprechen, wie schon gesagt war ich vor meiner Ausbildung bei Linda und Mario Jessat selbst Kunde bei ihnen und zuvor bei verschiedenen Trainern und in Kursen, die mir und meinem Labrador nur im Sport etwas gebracht haben, aber nicht im Alltag. Sport und Alltag sollte man sowieso immer komplett voneinander trennen, da wir uns da in unterschiedlichen Lernbereichen befinden.

Wenn ihr weitere Fragen habt, meldet euch gerne unter der Nummer 0176-23338313.